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Der Bundestrend: Die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger stabilisiert sich

Im Jahr 2015 haben 3.427 Personen ein früh- bzw. kindheitspädagogisches Bachelor-Studium begonnen. Nach Einführung der Studiengänge im Jahr 2004 ist die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger zunächst stark gestiegen. Seit 2013 steigt die Anzahl nur noch moderat an. 2015 gab es erstmals im Vergleich zum Vorjahr nur einen geringfügigen Zuwachs um 0,4%.

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WiFF-Studiengangsmonitoring

Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) befragt jährlich die Leitungen aller früh- bzw. kindheitspädagogischen Studiengänge in Deutschland. Erhoben werden die Zahlen der Anfängerinnen und Anfänger, der Absolventinnen und Absolventen sowie Informationen zu Organisation, Inhalten und Zugangsvoraussetzungen der Studiengänge. Die letzte Befragung fand im Frühjahr 2016 statt. Ein Teil der Ergebnisse fließt auch in die WiFF-Studiengangsdatenbank ein.

Die Länder: Die meisten Studierenden der Kindheitspädagogik gibt es in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen

Erst seit 2011 gibt es in allen 16 Ländern früh- bzw. kindheitspädagogische Studiengänge. Die kurze Zeitreihe zeigt: Innerhalb von vier Jahren ist die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfänger bundesweit um 24% auf 3.427 Personen gestiegen, wobei die meisten in den bevölkerungsreichsten Ländern Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ein Studium begonnen haben. Diese Länder haben auch die meisten Studienangebote.

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Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen früh- bzw. kindheitspädagogischer Studiengänge in Deutschland hat sich zwischen 2011 und 2015 – und damit in nur vier Jahren – nahezu verdoppelt. Die meisten Absolventinnen und Absolventen gab es in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen.

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